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Das erste (für Paula) deutsche Bier in einem
Restaurant im Zentrum von Bonn. Wie wenig braucht ein Mensch,
um glücklich zu sein :-). |
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Es ist oft so, dass man vieles aus der eigenen
Umgebung erst dann kennen lernt, wenn man Besuch hat. So war es
bei uns mit der alten Stadt aus den Römerzeiten - Aachen.
In diesem Pavillon (Elisenbrunnen) auf dem Foto
gibt es zwei Becken mit fließendem Mineralwasser. Damals wurde
auf dieser Stelle die "Aquastadt" Aachen von den Römern
gegründet. |
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Der zentrale Platz der Stadt liegt zwischen
zwei Hauptgebäuden. Eins davon ist das alte Rathaus, das von Karolingern
gebaut wurde. In 14. Jahrhundert wurde das Rathaus im gotischen
Stil umgebaut. Später im 18. Jh. hat man Gotik als altmodischer
mittelalterlicher Stil gehalten. Die Wände des Rathauses haben
dann viele Barockelemente bekommen. 100 Jahre später hat man sich
entschieden, das Gebäude doch wieder im gotischen Stil umzubauen.
Die Haupttreppe auf dem Foto wurde jedoch im Barockstil gelassen. |
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Das zweite Hauptgebäude der Stadt ist der Dom,
der gegenüber vom Rathaus steht. Drin wurden lange Zeit die deutschen
Könige gekrönt. Karl der Große ist im Dom begraben.
Wir sehen wieder eine Mischung aus einems romanischen
und einem gotischen Stil. |
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Ein Tag des Urlaubs wurde für Köln reserviert.
Der Dom, der alte Markt, das Rheinufer, das Haus Nr. 4711 - alles
war der bekannte obligatorische Teil des Spazierganges. Für uns
haben wir aber diesmal etwas Neues entdeckt - das ruhige Höfchen
direkt neben der St. Martin Kirche. |
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An einem sehr warmen Tag haben wir eine nette
Wanderung gemacht. Erstmal der Mosel entlang gefahren und dann
zu Fuß von Moselkern zur Burg Eltz durch den schattigen Tal im
Wald gelaufen. Dabei wurden sogar alle möglichen Lieder gesungen
- einfach fantastisch! |
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Ein Ausblick aus einem natürlichen Fenster in
der Burg. Die Burg wurde von drei Kurfürstenfamilien als Wohnhaus
auf einem Felsen gebaut.
In der Nähe von der Burg gibt es Ruinen von einer
anderen Burg. Innerhalb von 4 Jahren wurde die andere Burg als
Angriffs- und Kontrollpunkt genutzt. Die Trierer Kurfürsten haben
versucht, die Burg Eltz zu erobern. Der Versuch war erfolglos. |
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Auf dem Rückweg war eine kurze Pause an dieser
idyllischen Stelle. |
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Am nächsten Tag stand die Abtei Heisterbach
im Siebengebirge auf dem Programm. Das Kloster existiert immer
noch. Die Ruine der alten Kirche wird jetzt bei Gottesdiensten
und Konzerten benutzt. |
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Die Ruine ist eigentlich der interessanteste
Punkt des Klosters. Früher war es eine Kirche, bis die Säkularisationszeiten
kamen. Im Jahr 1804 hat die bergische Regierung beschlossen, die
Steine für andere Zwecke zu nutzen - zum Beispiel für den Bau
eines Kanals zwischen Neuss und Venlo. |
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Das Kloster wurde von den Zisterziensern gegründet.
Es gab hier viele Manufakturen und sogar eine Bierbrauerei. |
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Die Strecke von Heisterbach bis zum Petersberg
war nicht lang, aber sehr steil und anstrengend. Singen konnte
man unterwegs nicht mehr. Ein wenig erschöpft stehen wir nun auf
dem Petersberg und hinter uns ist Bonn am Rhein! |
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Eine Überraschung hat auf uns gewartet. Neben
der ehemaligen Staatsresidenz war diesmal keine Hochzeit, sondern
ein Trabi-Treffen.
Unser Gast hat eine ziemlich sarkastische Bemerkung
über diesen kultigen DDR-Wagen gemacht... Klar, es sind keine
Cadillacs, aber was für Farben, was für ein Motorklang!!! |
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Diese "Familienwagen" treffen jeden
Geschmack :-). |
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Nächster Punkt des Kulturprogramms ist der Flug
nach München und die Fahrt zum Schloss Neuschwanstein. Dank Sven
und Vica haben wir diese herrliche bayrische Ecke kennen gelernt! |
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Das Wetter war nicht besonders attraktiv - im
Hintergrund sieht man tiefe Wolken, aus denen es oft tropfte oder
sogar goss, aber die Landschaft und die Ausblicke sind trotzdem
fantastisch gewesen! |
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In diesem Familienschloss Hohenschwangau hat
König Ludwig II. seine Kindheit verbracht. Gegenüber von diesem
Schloss wurde später das weiße Neuschwanstein gebaut. Die Familie
war fasziniert von Schwänen. In der Nähe der Schlösser liegt der
Schwanensee. |
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Paula wartet auf die Schlossbesichtigung. Ehrlich
gesagt, wurde uns nicht besonders viel während der Führung gezeigt
und erzählt. Die meiste Zeit standen wir in einem von den 5 gezeigten
Räumen oder in einem Flur und warteten, bis die Gruppe vor uns
weg ist und uns Platz macht.
Am Eingang haben wir bombastischen Funkgeräte bekommen,
aus denen man ein bisschen Wagner Musik hören konnte. Zwischen
den Musikstücken wurde auf gutem Russisch etwas über die Geschichte
des Schlosses und über die Dekorationen der Räume erzählt.
Die meisten Wände und Decken sind mit Malereien
zu den Motiven aus germanischen Sagen bedeckt. Das Schlafzimmer
ist ganz dunkel und im gotischen Stil. Überall sind Schwäne zu
sehen - entweder als Figuren oder als Bilder. |
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Einer der herrlichen Aussichten aus dem Schloss.
Die Brücke hängt über einen Tal mit einem lauten Wasserfall.
König Ludwig II. wurde schon im jungen Alter als
nicht geeignet für die Macht angesehen. Wagner war sein bester
Freund. Einige Schlösser wurden nicht komplett gebaut. Die Staatskasse
war leer und auf einmal war der König tot. Laut einer Version
ist er im Starnbergersee ertrunken. |
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Auf die Brücke sind wir selbstverständlich auch
gegangen. Schließlich ist von der Brücke das Schloss und die Seelandschaft
im Hintergrund sehr gut zu sehen. Paula hat wegen ihrer Höhenangst
viel verpasst. |
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Den letzten Urlaubstag haben wir in München
verbracht. Den ganzen Vormittag hat es geregnet, deshalb gibt
es nicht viele Fotos. Hier sind die Kuppeln von der Frauenkirche
im Hintergrund. |
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Um den Regen und die Kälte zu vermeiden, haben
wir viele Kirchen besucht. Die Ausstattung war sehr unterschiedlich
vom Stil und es war immer interessant wie in Museen.
Hier steht Andreas vor der Barockkirche. |
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Nach den Kirchen und einem leckeren fränkischen
Essen ("Sechs mit Kraut" natürlich!) war es vorbei mit
dem Regen. Im Englischen Garten konnte man wunderbar spazieren
gehen. |
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Eine Aussicht aus dem kleinen Pavillon im Englischen
Garten. Die Farben der Blumen sprechen für sich: wir sind in Bayern!
Die Wege im Garten sind außergewöhnlich weiß, sowie
die Schuhsohlen nach dem Spaziergang. Das ist durch viel Lehm
im Münchener Boden bedingt. |
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Der letzte Punkt des Kulturprogramms in München
ist die ungeplante Besichtigung des Mercedes Tower. Alles ist
natürlich chic und komfortabel, aber doch kein Porsche! :-))) |