Fotoalbum "München: Eibsee; Deutsches Museum"

An einem Dezemberwochenende in 2003 hat in München das Treffen zwischen zwei besten Freundinnen und ihren Ehegatten stattgefunden. Höhepunkte des Kulturprograms u.a.: Wanderung um den Eibsee und Besichtigung des Deutschen Museums. Darüber berichtet dieses Fotoalbum.

Die Fahrt in die Richtung Alpen, wo es Schnee gibt (Garmisch-Patenkirchen und Zugspitze), hat ca. 1 Stunde gedauert.
Es gab genug Schnee in den Bergen, aber auch genug Wind. So viel, dass die Seilbahn vorübergehend außer Betrieb war. Aus diesem Grunde war die Besichtigung des größten Berges Deutschlands (Zugspitze mit 2962 m ü.N.N.) abgesagt. Stattdessen wollten wir um einen nahegelegenen schönen See, den Eibsee, spazieren gehen.
Sven und Vica.
Der Farbverlauf am See war faszinierend.
An dieser Stelle könnten Teile vom Film "Der Herr der Ringe" gedreht werden (die Szene, wo die Gefährten im 2. Teil durch den Sumpf mussten).
Im Hintergrund ist die Zugspitze.

Das Hotel war in dieser Zeit nicht gut besetzt. Wo wir ungestört durch den Wald gelaufen sind, wurde es auf einmal sehr warm und recht angenehm von dem starken, aber sehr milden Wind. Es war der Fön-Effekt - typisch für die Alpengebiete!

Im Sommer gehen sehr viele Touristen um den See spazieren, deswegen stehen alle 20 Meter Mülleimer. Diesem war im natürlichen "Bett" besonders gemütlich.
Nach der starken Dosis frischer Alpenluft waren die Coctails aus den Blumenvasen genau richtig! :-)
Andreas und ich.
Christian und "Frosti the snowman".
Am nächsten Tag war das Deutsche Museum angesagt. Gesehen haben wir innerhalb von 3,5 Stunden ziemlich viel - u.a. die Abteilungen mit den Themen für Schiff- und Raumfahrt, Papier, Glass, Keramik und Kinderspielzeuge.

Das Foto zeigt eine Fähre mit dem Logo der Silja Line. Auf dem Original mit 11 Stockwerken bin ich zweimal von Finnland nach Schweden gefahren.

Dieses Schiffsmodell hat den ersten Preis im Schiffsmodellbauwettbewerb gewonnen.
Die 7-cm dicke Panzerwand eines Panzerkreuzers ist doch nicht dick genug, um alles aufzuhalten.
Die Frauenfigur an dem Bug eines Schiffsmodells ist hier der Blickfänger.
Vica und der Panzerkreuzer Aurora. Das Original dient in St. Petersburg jetzt als Museumsschiff. Nichts besonderes in der Heimat, aber hier in Deutschland etwas nostalgisches...
Fensterblick in den inneren Hof des Museums.
Die legendäre Weltraumkapsel Sojus-31 aus dem Jahr 1978. In dieser Kapsel sind zwei Kosmonauten - Jähn aus der DDR und Bykosky aus der UdSRR nach einem 9-tägigen Flug zur Raumstation Saljut-6 wieder wohlbehalten auf der Erde gelandet.

Vorne die normale "abgenutzte" Weltraumkapsel und hinten, der etwas amüsante Deckel.

Man weiß nie, wo die Kapsel landen wird, deswegen gibt's sehr deutliche Sprüche auf dem hinteren Deckel wie z.B.:

"Achtung! Zur Seite! Der Deckel kann sich heraussprengen!" - eine wichtige Vorwarnung.

Oder hier: "Menschen drin! Hilf denen!".

Auf dem Foto rechts besonders detailliert: "Nimm den Schlüssel!" (und der Pfeil nach rechts wo der Schlüssel versteckt ist) und "Öffne den Deckel!" (und der Pfeil nach unten wo das Schloss versteckt ist).

Hm... Und wenn der Deckel sich von alleine heraussprengen kann?! :-)
Oder was ist, wenn der Schlüssel im Weltraum verlorengegangen ist?

So eine massive, aber dennoch zerbrechlich anmutende Konstruktion ist im Weltraum geflogen!

10 Jahre später haben die Kosmonauten wieder ihre Autogramme auf der Kapsel hinterlassen (die ersten Unterschriften in Weiß sind auf dem unteren Teil der Kapsel fast nicht mehr zu sehen).

Das Flugzeug wurde von zwei Ostdeutschen in der Mauerzeit aus allen möglichen greifbaren Materialen gebaut. Aus dem Motorrad wurde der Motor genommen. Die Maschine konnte sogar fliegen, wie später festgestellt wurde. Zum Einsatz kam das Flugzeug allerdings nie, da die potentiellen Flüchtlinge zuvor entdeckt und festgenommen wurden.
Das typische Essen eines Kosmo-/Astronauten. Hier Tee mit Milch, Forelle, Kaffee und irgend eine Quarkmischung.
Druckereiabteilung des Deutschen Museums.

Ein dekoratives Teil einer der ersten Druckmaschinen (erfunden von Gutenberg im 15. Jh.).

Telekommunikationsgeräte aus normalen Papier.
Ein Fensterblick aus dem Museum auf eine Kirche.
Nach 3,5 Stunden verlassen wir das Deutsche Museum und überqueren die Isar. Links ist das Deutsche Museum zu sehen.
Mit dieser modernen Propellermaschine fliegen wir zurück nach Bonn. Der Start und die Landung waren sehr weich und harmlos, aber die Turbulenzen in den Wolkenschichten möchte ich nicht nochmal erleben.

Somit beenden wir unsere kurze Wochenendreise nach München.

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© 2003—2008 Valentina Behn