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Das m.E. imposanteste Gebäude
von Paris: Hotel de Ville (das Rathaus). Gebaut wurde dieses Renaissancewerk
im 16. Jh., nachdem der König Franz I. Oberitalien besichtigt
hat. Für den Bau wurden italienische Baumeister und Künstler
verpflichtet, u.a. auch Leonardo da Vinci.
In der Zeit, als wir in Paris waren, hat die Stadt aktiv dafür
gekämpft, Gastgeber der olympischen Spiele 2012 zu werden.
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Vom Ufer Hotel de Ville öffnet
sich ein Blick zur Seine, zur Brücke Pont d’Arcole und
zum Teil der Insel Cité, die im Mittelalter das Zentrum der
Stadt war. Das Gebäude mit der Kuppel konnte ich nur als Krankenhaus
Hotel-Dieu identifizieren. Dieses Krankenhaus stand hier schon im
7. Jh.
Drei markante Rundtürme weiter rechts sind ein Teil des Gebäudes
Conciergerie (Hausmeisterhof). Das Gemäuer an der Seineseite
diente Jahrhunderte lang als Staatsgefängnis, nachdem die französische
Könige den Palast auf der Insel verlassen haben. Zur heutigen
Zeit wird dieser Gebäudekomplex durch Justizministerium und
Justizpalast belegt.
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Notre-Dame de Paris: diese gotische
Kathedrale wurde ca. 150 Jahre ab 1163 gebaut. Über den drei
Portalen befindet sich die Königsgalerie. 28 Originalfiguren
der biblischen Könige wurden in der Französischen Revolution
als Symbole der Monarchie zerstört, weil man sie für Statuen
der Könige Frankreichs hielt. Später wurden die Kopien
in die Nischen gestellt. Erst 1977 wurden Reste von den Originalfiguren
gefunden, die ein Monarchist vergraben hatte. Heute befinden sie
sich im Mittelaltermuseum von Paris.
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Nun zu den „Spuren von Dan Brown“.
So traurig sieht der Eingang in die Kirche Saint-Sulpice aus. |
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Die Bauarbeiten der Kirche Saint-Sulpice
begannen Mitte der 17. Jh., die Fassade mit zwei unterschiedlichen
Türmen und einer langen Kolonnade wurde erst 100 Jahre später
beendet. |
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In der Kirche habe ich sofort die
s.g. Rosenlinie gefunden, die so mysteriös im „Sakrileg“
beschrieben ist. Alles entspricht der Beschreibung von Dan Brown.
Diese Stelle
der Kirche ist sehr dunkel. Die Wände sind durch sehr nachgedunkelte
Gemälde geschmückt.
Ich konnte keine großen Mengen von Touristen, die nach den
Spuren von Dan Brown suchen, feststellen.
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Die zweite Ebene der Saint-Sulpice
sieht durch helle Stein und große Fenster viel heller aus. |
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Bleiben wir mal kurz beim Kirchenthema.
Saint-Denis (20 km nördlich vom Pariser Zentrum), wo wir beim
guten Freund übernachtet haben, entstand aus einer der reichsten
mittelalterlichen Abteien Frankreichs. Die Abteilkirche (Saint-Denis
Basilique) ist als Gründungsbau der Gotik eine Grabstätte
des heiligen Dionysios und der Dynastie der französischen Könige.
Der Legende nach hat der christliche Missionar Dionysios (St. Denis)
im 3. Jh. nach eigener Enthauptung seinen Kopf in die Hände
genommen und ist vom Montmartre zu Fuß nach Norden bis zu
dieser Stelle gelaufen. Da sollte er bestattet sein. Die Kirche
über dem Grab des Märtyrers entwickelte sich bald zum
Wallfahrtsziel. Zwölf Jahrhunderte seit dem 7. Jh. wurden hier
fast alle französischen Könige feierlich bestattet.
Trotz des unmittelbar nach dem Bauende eingestürzten linken
Turms wurde die Saint-Denis Basilique zum Vorbild der gotischen
Kathedralen Frankreichs.
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In der untergehenden Sonne sieht alles
schöner aus, wie z.B. dieses unbekannte Gebäude in der Nähe
vom Pont des Arts. Trés bon! |
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Wir überqueren die Seine über
Pont du Carrousel und sehen hinter der parallelen Brücke Pont
des Arts die Insel Cité mit den zwei Türmen von Notre-Dame. |
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Pont du Carrousel führt uns direkt
in den Hof des größten Museums der Welt. Die 22 m hohe
Glaspyramide wurde als Eingang in den Louvre in den 80er Jahren des
20. Jh. nach dem Projekt eines amerikanischen Architekten gebaut.
Im Vordergrund sitzt auf dem versteinerten Pferd der versteinerte
„Sonnenkönig“ Ludwig IV. |
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Die „selbstbewusste“ und
zeitlose kristallklare Pyramide wurde viel kritisiert. Aber der Eiffelturm
wurde auch erst viel später einhellig akzeptiert. Mir und meiner
Kamera sind solche Objekte sehr sympathisch! |
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Den Übergang vom Louvre zum
Jardin des Tuileries bildet der zierliche Arc de Triomphe du Carrousel.
Dieser Triumphbogen entstand 1805 als Nachbildung des römischen
Septimus-Severus-Bogens. Am Anfang war der Bogen durch vier bronzene
Pferde aus Venedig geschmückt. Nach der Schlacht von Waterloo
und dem Sturz des Kaisers wurden diese Figuren, wie viele andere,
zurückgegeben.
Weit hinter dem Bogen ist die ägyptische Säule auf dem
Place de la Concorde und der große Triumphbogen auf dem Place
de l’Etoile zu sehen.
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Louvre bei Nacht. |
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Der Pont Alexandre III ist mit üppigem
Dekor der „Belle Epoque“ die pompöseste Brücke
von Paris. Gebaut wurde dieses Meisterwerk der Ingenieurbaukunst anlässlich
der Weltausstellung im Jahr 1900. Auf dem Bild ist eine der vier gleichen
Kolonnen der Brücke zu sehen. |
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Und nichts geht natürlich ohne
den glänzenden eleganten Eiffelturm.
Zwischen dem Eiffelturm und dem Invalidendom (der hinter unserem
Rücken steht) wurden vor kurzem zwei Säulengruppen mit
einer eckigen Glasmetallkonstruktion dazwischen gestellt. Überall
sind Beschriftungen zu sehen, deren Bedeutung uns unbekannt blieb.
Junge Leute mit Gitarren sammeln sich abends an dieser Stelle. Voilà
– hier ist die Romantik der großen Stadt zu spüren!!!
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