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Meine Mutter und ich im Zentrum von
Bonn. |
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Der Siebengebirgslinienschiff "Petersberg"
hat uns von Bonn nach Winningen (an der Mosel) und zurück gebracht. |
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Die ersten Stunden der Hinfahrt waren
am schönsten - wir konnten "open air" die Sonne und
den Wind genießen. Später, als die Sonne unerträglich
heiß wurde, mussten wir uns ins Schiffsinnere am Tisch platzieren
und während der weiteren mehrstündigen Fahrt das schwer
zu verstehende Gequatsche der Urrheinländer mithören. |
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Zwei Türme der zerstörten
Brücke von Remagen. Die US-Truppen besetzten diese Eisenbahnbrücke
als einzige intakte Rheinbrücke im März 1945. 10 Tage später
stürzte sie nach zahllosen Truppentransporten ein. |
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Neuendorf ist ein kleiner Ort am Rhein
nicht weit weg vom „Deutschen Eck“ (so heißt die
Einmündung der Mosel in den Rhein). |
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Der Name „Deutsches Eck“
für diese Landspitze erinnert an den Deutschen Ritterorden,
der hier 1216 seine Ordenhäuser gründete. Hier steht auch
das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Dessen Sockel diente von 1953 bis 1990
als Mahnmal der Deutschen Einheit.
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Nachdem wir durch mehrere Schleusen
an der Mosel gefahren sind, haben wir endlich das Weinstädtchen
Winningen erreicht. Die gemütlichen Gassen sind hier mit Weinbögen
geschmückt. Im Herbst finden in Winningen traditionelle Weinfeste
und die Wahl der Weinkönigin statt. |
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Ein typischer Blick entlang Oberrhein
und Mosel. Die Weinberge sind fast überall. An der Mosel allerdings
trifft man zurzeit immer mehr leere Grundstücke zum Verkauf.
Die Konkurrenz wächst. |
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Am anderen Tag haben wir meinen
Lieblings-Ort in der Nähe von Bonn besichtigt: den Brühler
Park. Über Brühl und seine Schlösser habe ich schon
zwei Alben zusammengestellt. Hier bewerten wir nun mal kurz die
Arbeit des fleißigen Gärtners.
Minutenlang ist der Gärtner durch die Wege des Parks gelaufen
und hat jedes Detail seiner Rasensprengeranlage überprüft.
Nach der kurzen Vorwarnung hat er die Konstruktion mit drehenden
Rasensprengern zum Laufen gebracht.
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… und dann kam Regen! |
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Die Außenrenovierungsarbeiten
am Schlösschen Falkenlust sind nun abgeschlossen. Über dieses
Werk des Weltkulturerbes und dessen Geschichte habe ich im früheren
Fotoalbum (LINK!!!) etwas erzählt. |
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Mama und ich auf der Allee, die die
Brühler Schlösser verbindet. |
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Nun sind wir in Norddeutschland, was
an den Backsteinbauten leicht zu erkennen ist. Die alte Hansestadt
Lüneburg ist vor allem durch ihre Salzquellen bekannt, im Gegensatz
zur Nachbarstadt Uelzen, deren Zuckerfabrik eine der größten
in Europa ist. |
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Und hier sind wir schon im Hof des
imposanten Rathauses von Hamburg. Gebaut 1897 ist dieses Neo-Renaissancebauwerk
das insgesamt sechste Rathausgebäude in der Geschichte der Stadt.
Das vierte wurde 1842 beim großen Stadtbrand gesprengt und das
fünfte war nur ein Provisorium. |
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Das idyllische Segelrevier in Zentrum
von Hamburg – die Außenalster – ist nichts anderes,
als ein Nebenfluss der Elbe.
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Ein bisschen Bergsteigen gehörte
in unserem Urlaub dazu. Südlich von Bonn entlang dem rechten
Rheinufer liegt das älteste deutsche Naturschutzgebiet: Siebengebirge.
Wir sind auf den bekannteste Berg (Drachenfels, 321 m) hoch gelaufen,
um diesen herrlichen Blick auf die Insel Nonnenwert zu genießen. |
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Und nun sind wir in der ältesten
Stadt Deutschlands. Trier wurde schon 16 v. Chr. vom Kaiser Augustus
(Augusta Treverorum) gegründet. Zahlreiche Römerbauten
und Kirchen prägen das Stadtbild.
Hier ist m.E. eins der beeindruckenden Beispiele der römischen
Architektur: Aula Palatina (Palastaula), die unter Kaiser Konstantin
dem Großen Anfang des 4. Jh. erbaut wurde.
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Heute wird dieses grandiose Werk als
evangelische Kirche genutzt. |
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Aus der Römischen Palastaula erwuchs
im 10. Jh. das mittelalterliche Kurfürstliche Palais. Im 17.
Jh. wurde dieses als Renaissanceschloss umgebaut. Der Palastgarten
wurde erst 300 Jahre später angelegt. |
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Ruinen der Römischen Kaiserthermen
(4. Jh.) sind weiterer Höhepunkt des Stadtrundganges. An dieser
Stelle stand eine der größten Badeanlagen des Römischen
Reichs. |
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In einem gemütlichen Hof des Stadtzentrums
steht ein kleiner Beweis, dass Römer u.a. Seefahrer waren. |
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Das Zentrum von der Trierer Altstadt
ist natürlich der Marktplatz, der mit Gebäuden aus dem 12-15
Jh. bebaut ist. |
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Die Visitenkarte von Trier ist das
mächtige Stadttor am Nordrand der Altstadt: Porta Nigra. Die
römische Stadtbefestigung entstand Ende des 2. Jh. Die schwarzen
Quader aus Sandstein wurden ursprünglich ohne Mörtel aufeinander
gesetzt und nur von eisernen Klammern zusammengehalten. Vom 10.
bis 19. Jh. diente die Porta Nigra als Basilika des Simeonstiftes.
In Trier haben wir natürlich noch den Dom, wo der Rock Christi
in Verwahrung ist, besichtigt und die neben dem Dom stehende Liebfrauenkirche,
eine der ersten gotischen Kirchen in Deutschland (gebaut 1270).
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