 |
Um auf der Insel
mobil zu sein, haben wir für 3 Tage ein Auto gemietet. Statt eines
Nissan Micra stand uns ein Opel Corsa zur Verfügung. Nach der
ersten Vorfreude über fünf Türen und über die deutsche Qualität
kam eine tiefe Enttäuschung, weil:
1. Der Kofferraum sich nicht öffnen ließ.
2. Im Zentrum von Palma ging plötzlich die Gangschaltung
nicht mehr richtig. Mit dem dritten Gang zu starten ist ein bisschen
peinlich, besonders auf der sechsspurigen Straße. |
3.
Die Zentrallverriegelung funktionierte nur auf der Fahrertür.
4. Den Tankdeckel konnte man erst nach ein paar
Malen zu- und aufmachen des ganzen Autos mit Hilfe der Fernbedienung
öffnen. Zum Glück wird man auf den Tankstellen von nettem spanischen
Personal bedient, sonst hätten wir das Auto nicht volltanken können.
Aber ansonsten, wenn man das ständige Vibrieren
des Armaturenbrettes aus Plastik sowie die Meldung "INSPEKTION"
nach dem Einschalten ignorierte, war der Wagen eigentlich ok.
|
 |
So sehen die Palmen aus, wenn sie nicht regelmässig
von unten geschnitten werden. Ihre "Haare" werden dann
schwer und grau. |
 |
Cala Figueras ist eine sehr schöne kilometerlange
Bucht, wo man durch das langgzezogene Fischerdörfchen und durch
eine "Wüstenlandschaft" zu dem Leuchtturm spazieren
kann. |
 |
Das ist ein Beispiel der "Wüstenlandschaft"
mit ein bisschen grün. |
 |
Das Tierchen war sehr frech: es stand zu meiner
Camera immer mit seinem Hinten und war bereit aus dem Schwanz
das giftige Zeug herauszuspritzen. Fazit: es war ein Scorpion!
Es gab aber doch keinen Konflikt zwischen uns. |
 |
Auf diesem Plateau steht der Leuchtturm, aber
in dem Moment war die andere Richtung spektakulärer. |
 |
Es gab überhaupt kein Geländer und keine Warnzeichen
in dieser gefährlichen Höhe. |
 |
Rechts sieht man die andere balearische Insel
- Illa dels Connils. |
 |
Wir sind auf dem selben Weg zurück und bewundern
die Bäume, die einfach aus dem Stein wachsen.
Dieser Baum gehört nicht zu den drei am meisten
wachsenden Bäumen auf Mallorca (Olivenbäume, Feigenbäume und Johannisbrotbäume). |
 |
Eine natürliche Höhle und oben rechts eine Steinterrasse. |
 |
Diese Kakteeneart wollte ich unbedingt fotografieren!
In Cala Figueras ist es mir gelungen, sogar ein Exemplar mit Früchte
zu erwischen! |
 |
Das ist ein anderer Ort im Süden der Insel -
Cala Pi, sehr klein und nett, wo man das leckerste "bitter
red kas" kriegt. Diese Limonade schmeckt und sieht aus wie
Campari und könnte nach meiner Meinung dem Radler Konkurrenz machen. |
 |
Die Paparazzi suchen ihre Fotoobjekte :-) |
 |
Gesucht von uns war eigentlich das Kloster Puig
de Randa auf 500 Metern Höhe.
Gefunden wurden aber halbversteckte militärische
Radargeräte.
Auf einmal ist es ganz nebelig geworden, man konnte
denken es brennt irgendwas wegen des weissen Rauches (der aber
nicht gerochen hatte). Dieser hatte sich durch einen starken Wind
schnell bewegt... Erst Minuten später war klar, dass wir mitten
in einer Wolke waren. |
 |
Als die Wolke etwas durchsichtiger wurde, hatten
wir das Tor ins Kloster gefunden! |
 |
Sehr spektakulär war es im Hof - man konnte
denken man ist in einem historischen Film... |
 |
Der Film könnte z.B. "Romeo und Julia"
heißen... |
 |
Einige Ackerbaugeräte stehen im Klosterhof. |
 |
...Oder auch normale Palmen. |
 |
Nach 7 Tagen war der Urlaub leider zu Ende.
Letzter Blick auf die mallorquinischen Berge und auf das Flugzeug,
was uns brav nach Hause gebracht hat. |