Fotoalbum "Vulkaneifel: Burg Ölbrück, Maria Laach (02.10.2005)"

Wie es oft ist, lernt man neue Gebiete kennen, wenn mal wieder Besuch kommt. Dank Vica und Sven haben wir nun endlich einen kleinen Teil der wunderschönen Vulkaneifel besichtigt.

In Haim (ein kleiner Ort im Brohltal) haben wir unser Auto gelassen und sind von da berghoch zur Burg Olbrück gelaufen. Auf dem Weg kurz vor der Burg lagen riesige Steine, die zusammen mit den Tonbanderzählungen die geologische Geschichte des Gebiets vorgestellt haben.

(Foto von Sven)

Die Burg wurde auf der Kuppe, die durch Lava entstanden ist, vermutlich im 11. Jh. von einem der Grafen von Wied erbaut.
Seit ein paar Jahren sind die Sanierungsarbeiten an der Burgruine abgeschlossen.
Das Burggelände wurde für Touristen begehbar gemacht, so dass der Besucher auf einem netten Rundgang, durch verschiedene Erzählstationen geleitet, eine Zeitreise vom Vulkanismus zum Ritterturm erlebt.
In der Mitte der Burg steht dieser imposante Turm (34 m). Da, wo jetzt der Balkon angebaut ist, war früher der Turmeingang. Über die kleine Brücke konnte man aus dem Nebengebäude in den Turm reingehen. Oberhalb des Eingangs hat die Grafenfamilie auf drei Stockwerken gewohnt. Die unteren Stockwerke dienten als Wirträume.
So sah die Burg aus, als sie gebaut wurde. Die Exponate auf 6 Stockwerken erzählen die Geschichte der Burg.
Aus jedem Fenster öffnen sich fantastische Panoramen auf die wunderschöne grüne Eifel.
Vom Dach sieht es so aus.

Und das ist ein Blick aus einem Fenster entlang der Mauer :-)

(Foto von Sven)

Hier ist sie, die traumhafte Eifel!
Es gibt natürlich viele schöne Wanderstrecken durch dieses Gebiet.

Vica und ich auf dem Dach des Turms.

(Foto von Sven)

Gründlich wurde die Wanderroute zum Rodder Maar erarbeitet. Nach dem ersten Kilometer hat es aber so stark geregnet, dass es uns fünf (inklusive meiner Kamera) mit nur einem Regenschirm richtig ungemütlich geworden ist, so dass wir uns entschieden haben, zurück zum Auto zu kehren.

Im Auto haben wir die Karte nochmals geöffnet, auf den Himmel mit einem meteorologischen Blick geschaut und beschlossen, dem Regen voraus zu fahren, in südliche Richtung zum größten See der Vulkaneifel – Maria Laach.

In diesem von Touristen überfüllten Ort haben wir einen Parkplatz mit der tollen Herbstkulisse gefunden.

Maria Laach ist nicht nur durch die Lage am größten Vulkansee der Eifel beliebt, sondern auch durch die architektonische Schönheit der Kirche der Benediktinerabtei.
M.E. eine der schönsten romanischen Kirchen voll und ganz! :-)
Um den See rum sind wir diesmal nicht gegangen.
Der kurze Weg zur Kuhwiese hat uns erstmal genügt.
Kurz vor dem Parkplatz standen die traurigen Pferde.
Plötzlich haben die dunklen Wolken den halben Himmel bedeckt, so dass die Sonne doch noch schien. Dieses Naturspiel mit dem Licht hat mich und meine Kamera gleich fasziniert.
Direkt an der Parkwiese standen viele Apfelbäume. Die reifen Früchte hingen so verlockend, dass wir, solange es nicht geregnet hat, wie die kleinen Kinder, durch Springen und geschicktes Werfen erstmal Äpfel sammeln mussten!

Bis zum nächsten Mal, schöne Eifel! :-)

© 2003—2008 Valentina Behn