Fotoalbum "Braunschweig; Schwerin (08/2004)"

Der Sommer 2004 hatte ziemlich wenig schöne sonnige Tage. Während unseres kurzen Urlaubs hatten wir aber etwas mehr Glück mit dem Wetter. Bei einem blauen Himmel sind die Stadttagestouren besonders attraktiv.

Die erste Reise war aus Uelzen nach Braunschweig.

In der Nähe von der St. Andreas Kirche haben wir geparkt. Die ursprüngliche Holzkirche wurde im 13. Jahrhundert im gotischen Stil umgebaut. Wie es im Mittelalter üblich war, gab es für den zweiten Turm nicht genügend Geld.

Im 1740 hat der erste und der einzige Turm eine Barockkuppel bekommen.

Der Kirchturm von der St. Andreas Kirche ist der größte Kirchturm in der Stadt.

Im Vordergrund steht ein frisch renoviertes Fachwerk-Häuschen "Alte Waage". Trotz seiner recht kompakten Form wurde dieses Gebäude seit 1534 als Lager benutzt. Nach einer genauen Rekonstruktion ist in das Häuschen die Volskschule eingezogen.

Wir sind auf dem Burgplatz. Im Hintergrund steht die Burg Dankwarderode, frühere Residenz des Königs Heinrich der Löwe.

Vor der Burg steht auf einem Postament der schwarze Braunschweiger Löwe, das Stadtsymbol. 1166 hat der König Heinrich eine Löwenfigur aus Bronze vor seiner Residenz aufstellen lassen. Damals war das die einzige offene Bronzefigur nördlich von den Alpen. In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts hat man die Originalfigur durch eine genaue Kopie ersetzt und die ursprüngliche Figur ins Burgmuseum (einige Meter entfernt) gestellt.

Das Rathaus im neogotischen Stil.
Ein der schönen alten Häuser, wo sich früher eine Privatbank befand, und jetzt, wenn ich mich richtig erinnere, ein Rechtsanwaltsbüro.

In Braunschweig hätten wir noch viel mehr fotografieren können, aber die Akkus waren plötzlich leer. Dafür war der Spaziergang zum Park richtig entspannt :-).

Bei der nächsten Tagesreise nach Schwerin konnten wir uns den Kameraausfall nicht mehr erlauben.

Eine Brücke über die Elbe auf der ehemaligen Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland.
Die Hauptattraktionen Schwerins (Mecklenburg-Vorpommern Hauptstadt, 140.000 Bewohner) sind sein Schloss und seine Seen. Das Schloss steht auf einer extra dafür angelegten Insel. Seit 15 Jahren laufen die Renovierungsarbeiten ums Schloss. Drinnen sitzen die Landes- und die Stadtregierung.
Gegenüber vom Schloss steht das Staatstheater.
Seitlich von der Schloss-Insel liegt ein großer grüner Park.
Das Ensemble des Schloss-Hinterhofs entsteht aus einer wunderschönen Kolonnade-Terrasse, einer Orangerie und einem kleinen Garten mit der klatschenden Fontäne in der Mitte.
Ein Blick von der Terrasse auf den Garten, die Orangerie und das Schloss.
Auf dem Terrassenbogen steht die Herkules-Skulptur.
Eine extravagante "Fogel-Blume".
Irgendwie fand ich diese "vernetzte" Laterne interessant.
Diese Brücke verbindet die Schloss-Insel mit dem Stadtgebiet. In zwei Ecken der Brücke stehen Figuren, die man "Pferde-Bändigung" nennen kann. In St. Petersburg gibt es sehr ähnliche Figuren (Arch. Klodt) in vier Ecken der Anitschkov Brücke über die Fontanka.

Über die Säule kann ich leider nichts erzählen.

So sieht der renovierte Turm des Schlosses aus.
In Schwerin treffen wir auch, wie in Braunschweig, einen Löwen auf dem Podest mitten in der Stadt. Der Löwe hat hier vielleicht nicht so eine wichtige Bedeutung wie in Braunschweig, aber das Podest ist wesentlich interessanter für die Touristen. Auf allen vier Seiten sieht man verschiedene Szenen aus der Stadtgeschichte. Es wäre interessant zu wissen, was zum Beispiel eine Szene bedeutet, wo Tausende Menschen ihren nackten Hintern frech demonstrieren.

Hinter dem Löwen steht der Dom.

Von dem 50 Meter hohen Turm des Domes öffnet sich ein wunderschönes Panorama mit vielen Seen Schwerins.
Ein Blick auf den Marktplatz: links ist das Rathaus, rechts gibt es viele nette Straßencafés. Im Hintergrund etwas rechts sieht man das Theater und das Schloss.
Das Staatliche Kunstmuseum.

Unseren Spaziergang beenden wir mit dem Panoramablick (leider etwas abgeschnitten unten - ohne Stativ):
von links nach rechts das Theater, das Kunstmuseum und das Schloss.

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© 2003—2008 Valentina Behn