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Im Sonderzug gab es leider keine Stromsteckdosen,
deshalb reichte das Notebook nur für 2 Stunden. |
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Auf dem kleinen Monitor konnten wir
die Geschwindigkeit des ICE-2 betrachten. Hier das maximale von uns
gesehene Tempo - 250 km/h! |
(Foto
von Thomas Wetzel)
Als erstes, was beim Ausstieg in Berlin-Ost durch die
Lautsprecher kam, war die nette Begrüßungsansage an die Mitarbeiter
der Deutschen Telekom. Die Massen der Telekom-Zugreisenden aus Bonn,
Köln, Düsseldorf, Dortmund, Hannover wurden mit Hilfe der magenta-grauen
Koordinationsdamen zu den Bussen geführt. |
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Auf dem Weg zum Betriebsversammlungsort
wurde uns ein Stück Berliner Mauer von der Ostseite gezeigt. |
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Die Graffitis sind relativ frisch.
Früher war diese Mauer durch noch eine dicke zusätzliche Mauer und
die Stacheldraht-Ringe geschützt. |
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Nach der Versammlung wurden wir zur
Party im Berliner Congress Center
am Alexanderplatz gebracht. |
(Foto von T.W.)
(Foto von T.W.)
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Am nächsten Tag nach der kurzen Arbeit
im Berliner Standort hat endlich das wahre zweitägige Kulturprogramm
begonnen. Trotz Kälte und Nebel sind die Enthusiasten aus unserem
Team auf den Berliner Funkturm (138 m) gestiegen. Von der Konstruktion
ähnelt dieser Turm dem etwas größeren Pariser Eiffelturm, der 26
Jahre zuvor gebaut wurde. Auf dem Berliner Turm gibt es aber oben
kein Museum, nur einen Aussichtspunkt. Der Anstieg im zum Teil durchsichtigen
Fahrstuhl ist ganz nett, sowie das Restaurant auf der Zwischenebene
(55 m). |
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Außer Staubildungsstellen haben wir
beim Kaffeetrinken beobachtet, wie leicht Polizisten viele Straßen
sperren, um eine schnelle Fahrt für einen Staatsgast (diesmal für
den irakischen Ministerpräsident) zu ermöglichen. |

(Foto von T.W.) |

Heutzutage werden die Funksignale von den Antennen auf dem Funkturm
nicht durch das breite Publikum der TV-Zuschauer und Radiohörer,
sondern hauptsächlich durch die Polizei und Mobilfunkbetreiber genutzt.
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Von der zweiten Ebene des Bus Nr. 100
konnten wir die weihnachtlich beleuchteten Straßen zwischen dem Bahnhof
Zoo und dem Regierungsviertel schön ansehen. |
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Seitdem ich zum ersten Mal in Berlin
im Jahre 1999 war, wollte ich mir immer die neue Glaskuppel vom Reichstag
näher anschauen, nur leider wickelten sich um den Eingangsbereich
des Reichstags ziemlich lange Schlangen herum (das erinnerte mich
ein bisschen an die Schlangen zum McDonalds bei der Eröffnung des
ersten Fast Food Restaurants in Moskau). Diesmal mussten wir ebenfalls
40 Minuten stehen, und das um 20 Uhr an einem Werktag und in der Kälte!
Im Foyer gab es eine strenge Flughafenkontrolle durch eine Tür (deswegen
lange Wartezeit) und dann hat uns der Fahrstuhl direkt zur Kuppel
gebracht. |
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Ein Spiralenweg führt zur Kuppelspitze.
Die Konstruktion aus Glas und Metall wirkt trotz ihrer Massivität
harmonisch und leicht. |
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Während des Einstiegs sehen wir die
Umgebung des Regierungsviertels: hier in der Mitte das Brandenburger
Tor, rechts der dunkle Zoologische Garten und hinten die leuchtenden
Wolkenkratzer des Potsdamer Platzes. Ein bisschen Geschichte. Das Reichstagsgebäude wurde
1894 (Arch. Paul Wallot) angelegt. 1933 nach der Machtergreifung
durch Hitler wird das Gebäude verbrannt. Dies symbolisierte
das Ende der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Nach der
Schlacht um Berlin im Mai 1945 bleiben nur Ruinen auf der Stelle.
Das zum Teil restaurierte Gebäude wird in den
60er Jahren für parlamentarische und andere Zwecke genutzt.
Nach der Wiedervereinigung und dem Regierungsumzug
von Bonn nach Berlin wurde beschlossen, das Parlamentsgebäude nach
einem Projekt von Lord Norman Foster zu rekonstruieren. |
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Hier stehen wir auf der Kuppelgrundfläche
und sehen durch das runde Glasdach die blauen Sitzplätze der heutigen
Parlamentarier. |
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Das Gebäude wurde innerhalb von 2 Jahren
(1995-1997) restauriert. Alle 4 Stockwerke sowie die Innenhöfe wurden
komplett umgebaut. Die neue Glaskuppel (Höhe 24 m, Durchmesser 40
m) kommt oben drauf. |
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Aus der Kuppel kann man kurz auf das
Dach des Reichstags gehen. Ein Blick in einen der Innenhöfe. |
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Die Kuppel wiegt 1200 t, davon 800
t Stahl und 400 t Glas. Mich würde interessieren, wie die Kuppel von
außen geputzt wird. :-) |
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Nach der Reichstagsbesichtigung lag
unser Kurs vom Brandenburger Tor Unter den Linden entlang in Richtung
Berliner Dom. Der Weg ist immer wieder schön! |

(Foto von T.W.) |
So sehen die Linden im Dezember aus. |
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Das Gebäude des Deutschen Theater. |
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Nun sind wir am Dom. Leider für mich
wieder ohne Besichtigung, da es zu spät abends war. |

Hier sehen wir den Dom hinten rechts auf einem Modell. In der
Mitte steht das große Berliner Stadtschloss. Wie schön repräsentierte dieses
Schloss innerhalb von 500 Jahren die historische Stadtmitte, bis
es nach der Zerstörung durch den 2. Weltkrieg im 1950 komplett abgerissen
wurde. Auf der Stelle wurde der sog. Palast der Republik gebaut.
Jetzt nach dem Mauerfall kann diese Missbildung nicht
abgerissen werden, weil in den Wänden giftige Asbeststoffe stecken.
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Wie es schön dazu gehört, endete unser
Spaziergang mit dem leckeren Essen. So eine Vorspeise (heißes Brot
in Form eines hohlen Fisches) bekommt man beim Türken
in der Nähe der Hackischen Höfe. |
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Nach dem IMAX-Film New York
war ein kurzer Spaziergang durch das leere Sony-Center der letzte
Punkt unseres Programms für den 1. Tag. |